Echokardiographie

Stress- und Belastungs-Echokardiographie

Die Stress- und Belastungs-Echokardiographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens unter Belastungsbedingungen. Diese nicht invasive (nicht eingreifende) Methode erlaubt die genaue Darstellung der Anatomie des Herzens und gibt dem Arzt die Möglichkeit, die Durchblutung des Herzens und insbesondere der Herzkranzgefäße zu beurteilen.

Transösophageale Echokardiographie

Als Transösophageale Echokardiographie bezeichnet man eine spezielle Form der Herz-Ultraschalluntersuchung über die Speiseröhre. Durch die unmittelbare Nachbarschaft zum Herzen können detaillierte Aussagen insbesondere zu bestimmten Erkrankungen der Herzvorhöfe, Herzklappen und der großen, herznahen Gefäße gemacht werden.

Coronary Flow Reserve (CFR) ermittelt mittels transthorakaler Echokardiografie

Koronare Flussreserve (CFR von coronary flow reserve) ist der maximale zusätzliche Volumenstrom, der den Herzmuskel versorgen kann, wenn er belastet wird und einen erhöhten Bedarf an Blutversorgung hat. Sie wird üblicherweise als Quotient von maximalem Belastungs- und Ruhe-Volumenstrom angegeben.

Beim Gesunden kann die CRF den Wert 6 oder höher betragen. Als normal werden Werte oberhalb von 3,5 angesehen. Die CFR ist unter anderem erniedrigt bei:

  • Stenosen (Verengungen) in den Koronararterien (Herzkranzgefäße)
  • Bluthochdruck

Moderne Ultraschallgeräte wie unseres können mittels transthorakaler Echokardiografie die CFR nichtinvasiv (nicht eingreifend) ermitteln. Beiden Methoden gemeinsam ist, dass zunächst eine Untersuchung in Ruhe durchgeführt wird und diese dann unter medikamentöser Belastung wiederholt wird, zumeist mit Adenosin.

Advanced dynamic Flow

Es handelt sich um eine neu entwickelte digitale Bildoptimierung des Doppler-Signals sowie der Bildverarbeitung zugunsten einer besonders hohen Empfindlichkeit und hoher räumlicher Auflösung. Die dadurch entstehenden Vorteile sind:

  • Erhöhte Gleichmäßigkeit des dargestellten Blutflusses
  • Verbesserte Detailauflösung zugunsten größerer diagnostischer Zuverlässigkeit
  • Verbesserte Charakterisierung der Plaques (Verkalkungen)
  • Darstellung des Blutflusses bis hin zu den Haargefäßen (Mikrozirkulation) in allen Organen