Newsletter Februar 2007

Unser Gesundheitstipp:

Erhöhtes Hautkrebsrisiko bei Vielfahrern.
Bei zunehmend höherem Sonnenstand wird auch die UV-Strahlung aufgrund des Ozonlochs immer aggressiver. Auch im Auto bei geschlossenen Scheiben sind wir nicht geschützt. Während die Windschutzscheibe UV-A und UV-B Strahlen filtert, lassen die Seitenscheiben die UV-A Strahlung durch, die den Hautkrebs verursachen kann.
Schützen Sie daher besonders Ihre Arme, auch bei geschlossenen Seitenscheiben, vor der Sonneneinstrahlung. Entweder durch langärmelige Kleidung, oder durch Sonnenschutz-Creme.

Verbesserungen des Lebensstils sind mindestens genauso wirksam zur Behandlung des Diabetes wie Medikamente

Eine Metaanalyse der University of Leicester in England analysierte Daten von 17 klinischen Studien, die den Effekt von Ernährung und Bewegung sowie von Medikamenten zur Behandlung von Diabetes und Übergewicht bei 8000 Männern und Frauen mit gestörter Glukosetoleranz untersuchten.
Eine Metaanalyse gilt als „Goldstandard“ in der medizinischen Statistik mit dem höchsten Aussagewert. Dabei zeigte sich, dass Bewegung in Kombination mit Ernährungsumstellung sogar leicht besser wirkten als die Gabe von Diabetes-Medikamenten.
Der Vorteil von Bewegung und Ernährungsumstellung besteht zusätzlich darin, dass auch Nebenwirkungen der Medikamente vermieden werden, weil nicht vorhanden.
Die Autoren bemerkten abschließend, dass selbst kleine Nebenwirkungen von Medikamenten umso bedeutsamer werden, wenn man sie zeitlebens einnimmt.

Unser Kommentar:

Wenn die Änderung der Lebensweise eine so gute Auswirkung auf die Gesundheit hat, heißt das im Umkehrschluss, dass die Denk- und Lebensweise ursächlich für die Zuckerkrankheit verantwortlich ist. Wollen wir eine Krankheit wie den Diabetes ursächlich behandeln, kommen wir um eine Überprüfung und Änderung unserer Denk- und Lebensweise nicht herum.
Bewegungsmangel und in erster Linie Fleisch-, Fisch und Süßigkeitenernährung sind für den Diabetes als äußere Faktoren verantwortlich. Zeigt der Bewegungsmangel vielleicht eine Haltung der Bequemlichkeit auf, auch gegenüber dem Leid meiner Umgebung? Ebenso wie die Fleisch- und Fischernähung? Zeigt die Sucht nach Süßigkeiten evtl. einen Mangel an Energie, an Liebe auf, den man mit Süßigkeiten kompensieren will?
Das kann letztlich mit der Haltung „Geben ist seliger denn nehmen“ ursächlich „behandelt“ werden, wie wir in unserem letzten Newsletter ausgeführt haben. Wir müssen in Bewegung kommen, um etwas Positives zu bewegen. Setzen wir uns für andere, für unsere Umwelt ein, so geben wir quasi die Liebe, die wir uns wünschen, um zufrieden, erfüllt und damit gesund zu werden.
Das ist die Bergpredigt im Alltag angewandt, und damit als wirksames Heilmittel: „Was Du willst, das man Dir tu, das tue Du zuerst!“

Wieder Pestizide in deutschem Obst und Gemüse gefunden

Von 84 Obst- und Gemüseproben waren 24 mit verbotenen Substanzen belastet. 10 Proben enthielten Wirkstoffe, die in Deutschland nicht angewendet werden dürfen. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung von Greenpeace. Es wurden auch ausländische Proben untersucht. Besonders brisant: In jeder zweiten spanischen Paprikaprobe wurde das hochgefährliche Insektengift Isophenphos-Methyl gefunden, das in der EU gar nicht zugelassen ist. Greenpeace rät dringend, am besten Bioware einzukaufen.

Unser Kommentar:

Was ist denn Bioware? Durch die hohe Nachfrage und den Einstieg der Billig-Discounter sowie die gesetzlichen Vorgaben zum „Gütesiegel Bio“ ist Bio so verwässert, dass es wirkliche Bioware kaum mehr gibt.
Daher achten Sie nicht auf „Bio“. Achten Sie auf Gütesiegel, die diesen Namen noch verdienen, weil ganz offen gelegt ist, wie die Produkte angebaut werden.
Eine Garantie für optimalen Anbau haben Sie bei Produkten von „Lebe Gesund“, vom friedfertigen Anbau. (Das Lebe-Gesund-Güte-Siegel)

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