Newsletter Februar 2007

Unser Gesundheitstipp:

Bei beginnender Halsentzündung sogleich den Mund- und Rachenraum mit Sonnenblumenöl spülen. Solange das Öl fletschen bis es dünnflüssig geworden ist, dann ausspucken.
Am gleichen Tag zwei- oder dreimal wiederholen und ebenso die nächsten Tage – und die angeflogene Erkältung ist wieder weggeflogen!

Ein Tipp von C.K. aus M.

Eiweißbetonte Ernährung vermindert Lebenserwartung

Die Auswertung der Daten der EPIC-Studie in Griechenland bei 23.000 gesunden Erwachsenen hat ergeben, dass ein hoher Eiweißverzehr zu einer verminderten Lebenserwartung führt. Die Personen, die sich kohlenhydratreich ernährten, hatten hingegen eine höhere Lebenserwartung.
Diese Studie erschien im „European Journal of Clinical Nutrition.“

Unser Kommentar:

Es gibt kaum eine Ernährungsrichtung oder Diät, welche dem Eiweiß nicht eine besonders hochwertige Rolle zuspricht. Kohlenydrate haben ein eher schlechtes Image.
Diese Studie zeigt nun das Gegenteil.
Eine gute vegetarische Ernährung hat einen hohen Kohlenydratanteil, hat ausreichend Eiweiße und schützt das Leben. D.h. im Gegensatz zu dem Fleisch- und Fischkonsum, meist Hauptbestandteile einer eiweißreichen Ernährung, ist die Basis der pflanzlichen Ernährung nicht Leid, Schmerz, Qual und Tod von unschuldigen Tieren.
Muss es uns da wundern, dass eine Ernährung, die das Leben achtet, auch das Leben der Menschen verlängert?

„Die Grundwasser- Zeitbombe aus dem Arzneischrank“

Dies ist der Titel eines großen Artikels in Spiegel-Online vom 11.02.07. Die Hauptbotschaft dieses Artikels lautet:
Unser Trinkwasser wird zunehmend mit Medikamenten belastet, die vom Menschen ausgeschieden oder über die Toilette entsorgt werden. Schon heute erreichen die Medikamentenrückstände in manchen Gewässern ähnlich hohe Konzentrationen wie Pestizide.
Diese Medikamente können für Tiere und Pflanzen, aber auch für Menschen, außerordentlich schädlich sein. Es gibt z.B. Hinweise dafür, dass der Rückgang der Spermienzahl bei Männern oder die immer früher einsetzende Pubertät bei Kindern mit der Allgegenwart von Hormonen zu tun hat, z.B. durch die Pille und Hormonersatztherapie. Die Ausscheidung von Grippemitteln während einer Grippeepidemie kann zur Entwicklung resistenter Keime führen (und damit zur Züchtung des „Supervirus“). Die Medikamente gelangen via Klärschlamm auf die Felder und Gewässer, auch in das Grundwasser und damit in unser Trinkwasser, und führen z.B. zu Unfruchtbarkeit bei Fischen und Amphibien. Sie können auch für Tiere lebensgefährlich sein. So sind z.B. in Asien einige Millionen(!) Greifvögel verendet, weil sie Rückstände des Rheumamittels Diclophenac aus der Umwelt gefressen hatten (es wurde in großen Mengen in der Tierhaltung eingesetzt). Das war die größte ökologische Katastrophe, die ein pharmazeutisches Produkt bisher verursacht hat, so Spiegel-Online.
Zukünftig werden nicht nur Wirkungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten ein wichtiges Kriterium sein, sondern auch die Abbaubarkeit.
Nach einer Umfrage des Frankfurter Instituts für sozialökologische Forschung entsorgen 16% der Bundesbürger nicht verbrauchte feste Arzneien über die Toilette, bei flüssigen Mitteln sind es sogar 43%.

Unser Kommentar:

4.700 Tonnen Medikamente landen jährlich in Deutschland auf dem Müll. Und dazu kommen noch die flüssigen Mittel, die über die Toilette entsorgt werden. Ein Drittel aller Medikamentenpackungen werden in Deutschland weggeworfen.
Nun könnte man ja sagen, die Lösung ist, dass Medikamente sparsamer verordnet werden, dass Altmedikamente nur über Apotheken entsorgt werden dürfen, dass man andere Arten der Entsorgung unter Strafe stellt.
Aber es bleibt die Frage: Warum haben wir eine solche Unzahl von Medikamenten, die eingenommen oder weggeworfen werden? Wenn der Umgang mit Medikamenten solche Umweltzerstörungen mit sich bringt und so direkt Menschen, Tiere und Umwelt schädigt, muss es ja auch etwas mit unserer Einstellung zu tun haben.
Liegt es vielleicht mit daran, dass wir die Krankheit nicht mehr als eine Gegebenheit unseres Lebens sehen, aus der wir lernen sollen? Als einen Fingerzeig, in unserem Denken, ja Leben etwas zu verändern? Vielleicht wird durch die zerstörerische Wirkung der Medikamente in unserer Umwelt nur offensichtlich, dass sie die Wirkung unserer zerstörerischen Gedanken, Gefühle und Handlungen der Umwelt gegenüber auf unseren eigenen Körper überdecken sollen?
Gesundheit als ein Gut, das man kaufen kann – Der Körper als ein Gegenstand, den man einfach reparieren kann ...
Würden wir die Krankheit wieder als Hinweis und Chance einer notwendigen Veränderung, eines notwendigen Lernschrittes hin zu einem besseren Charakter, zu einem ethisch wertvolleren Menschen sehen, bräuchten wir oftmals viel weniger Medikamente. So könnten z.B. durch eine Umstellung auf vegetarische Ernährung Unmengen an Cholesterinsenkern oder auch Schmerzmittel eingespart werden. Und häufig gäbe es auch in der Naturheilkunde und der Pflanzenheilkunde gute unschädliche Alternativen.
„Gesundheit aus der Apotheke Gottes“. Vielleicht wird dies allein schon dadurch gefördert, dass die heutige Medizin kaum mehr bezahlbar ist, dass immer weniger von den Krankenkassen und Versicherungen gezahlt wird, und wir zunehmend auf uns selbst angewiesen sind. Ein Lichtblick in einer ansonsten trostlosen Entwicklung in der Medizin.

Das aktuelle Fallbeispiel:

Eine 62-jährige Patientin litt nach eine Brustkrebsoperation an schmerzhaften Lymphstauungen im Bereich der operierten Brustseite und des Armes. Sie fühlte sich erschöpft, mutlos, zermürbt. Durch die Umstellung der Ernährung, Gespräche, Mikronährstofftherapie und vor allen Dingen durch die Matrix-Rhythmus-Therapie waren nach kurzer Zeit diese Beschwerden weitgehend verschwunden. Sie war wieder leistungsfähig, hatte keine Schmerzen mehr und gewann wieder Freude am Leben.
Sie sagte: „Das war das Beste, was ich seit langem gemacht habe.“

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