Newsletter März 2007

Unser Gesundheitstipp:

Ein hilfreiches Mittel bei Grippe oder auch, wenn sie „im Anflug“ ist:
Trinken Sie einen heißen Grog oder einen heißen Erkältungstee, z.B. Rosmarin, Majoran und Thymian, mit etwas Honig.
Machen Sie ein heißes Fußbad und geben Sie ½ Liter von diesem Tee mit hinzu. Baden Sie Ihre Füße ca. 15 Minuten darin. Danach Füße abtrocknen und mit einem Hustenbalsam oder einer homöopathischen Entzündungssalbe wie z.B. Traumeel-Salbe gut massieren. Dann Socken darüber ziehen und schlafen gehen.

Personen mit Krampfadern oder Venenstauungen sollten bitte vorsichtig sein und vorher Ihren Arzt fragen.

Seelische Krankheiten bei Kindern nehmen massiv zu

Bei einer Fachtagung des Verbandes der Kinder- und Jugendpsychotherapeuten wurden alarmierende Zahlen veröffentlicht, so erschienen in einem Artikel von welt-online vom 2. März 2007:
Nach einer Untersuchung des Robert Koch-Instituts sind bereits 18% aller Kinder im Vorschulalter verhaltensauffällig.
1990 wurden etwa 1.500 Kinder in Deutschland mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, Hyperaktivitäts-Syndrom) mit Ritalin behandelt. Im Jahr 2002 lag die Zahl bei 50.000, derzeit gibt es bereits 350.000 diagnostizierte Fälle mit ADHS.
Der Berufsverband glaubt, dass in der heutigen Zeit viele Eltern nicht mehr genug Wissen haben, um die Aufgaben, welche die Elternschaft mit sich bringt, zu bewältigen. Es wäre die Aufgabe der Politik, nach Verabschiedung der Gesundheitsreform ein größeres Augenmerk auf die psycho-soziale Lage von Kindern und Jugendlichen zu legen.

Unser Kommentar:

Auch wir in der HG Naturklinik Michelrieth haben die Erfahrung gemacht, dass in den letzten Jahren ADHS und die Verordnung von Ritalin extrem zugenommen haben. Ritalin steht dabei im Verdacht, im Erwachsenenalter deutliche Verhaltensstörungen und Hirnleistungsstörungen zu bewirken, und die Nebenwirkungsliste von Ritalin ist sehr lang. Der Einsatz von Ritalin hat zwar einen gewissen Effekt, aber es gibt nach wie vor kein bewiesenes neurobiologisches Konzept für ADHS selbst, geschweige denn für den Einsatz von Ritalin.
Wie wir von einigen Eltern immer wieder hören, kommen sie mit den Verhaltensstörungen ihrer Kinder nicht zurecht, und gehen daraufhin zu ihrem Kinderarzt, zum Schulpsychologen oder zum Kinder- und Jugendpsychiater. Diese verordnen sehr häufig Ritalin, welches die Eltern dann einsetzen, um besser mit der Situation fertig zu werden – wenn auch anfangs oft mit einem etwas mulmigen Gefühl. Insofern können wir die Aussagen der Psychotherapeuten bestätigen.
Es liegt aber unserer Erfahrung nach nicht allein am fehlenden Wissen, um die Aufgaben der Elternschaft zu bewältigen. Es fehlt an positiver Erfahrung, die ein eigenes sinnerfülltes Leben mit sich bringt. Sind die Kinder nicht auch ein Spiegel? Für die Eltern, für die Gesellschaft? Die Kinder können sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren. Sie lassen sich von äußeren Reizen allzu leicht ablenken. Es ist kein Ziel da, für das es sich anzustrengen lohnt. Die Umgebung, die Mitmenschen, sind nicht so wichtig.
Es ist wesentlich, sich nicht nur Wissen anzueignen, sondern Erfahrungen zu machen, um so den Kindern ein lebendiges Vorbild zu sein; Erfahrungen, indem die Eltern, ja die sogenannten Erwachsenen, sich wieder auf positive, ethische und moralische Werte in ihrem Leben besinnen, für diese eintreten und sich dafür auch engagieren. Für Ziele, für die es sich lohnt.
Hier kann die Politik nicht helfen, hat sie doch meist auch keine Werte mehr, für die es sich lohnt zu leben und zu arbeiten; sie bietet keine Lösungen. Sollte nicht die Politik, das heißt die Politiker, eher ihr Augenmerk darauf legen, Vorbild zu sein? Glaubwürdig zu werden?

Ein weiterer Punkt in der Behandlung der Kinder ist, dass sie wieder mehr Kontakt mit der Natur bekommen, ja diesen richtiggehend üben. Spielen in der Natur, Wanderungen, Beobachtungen u.v.m. Spielen in echter Natur, nicht nur im virtuellen Raum des PC, der Playstation, der X-Box oder Nintendo.
Außerdem muss meist eine Ernährungsumstellung erfolgen, denn die stark veränderten Produkte, Fast Food, Süßigkeiten und auch Unverträglichkeiten tragen zum Teil erheblich zu den Symptomen des ADHS bei.
Auch Schwermetalle können mit beteiligt sein oder auch Rückstände von Infekten oder Impfungen, sowie fehlende Mikronährstoffe, die individuell ergänzt werden sollten.
Eine Kombination der obengenannten Maßnahmen führt nach unserer Erfahrung fast immer zum Erfolg, insbesondere dann, wenn sich die Symptome noch nicht jahrelang eingeprägt haben.
Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert, denn so kann meist Ritalin vermieden oder ganz abgesetzt werden; die Besserung ist anhaltend, ohne Nebenwirkungen auch in späteren Lebensjahren.
Eine ganzheitliche Behandlung des ADHS, mit einer Zukunft für Eltern und Kinder.

Das aktuelle Fallbeispiel:

ADHS

Ein 7-jähriges Mädchen, besucht die 2. Klasse, oft verträumt, sehr sensibel, die „verträumte Prinzessin“. Die Lehrerin hatte den Verdacht auf ADHS geäußert.
Das Mädchen hat deutliche Hinweise auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten, u.a. auf Milchprodukte und Weizen. In der EDS-Messung, einer Form der Elektroakupunktur, finden sich viele Rückstände von Infekten und Impfungen.
Bei der Mikronährstoffanalyse zeigt sich ein deutlicher Mangel von Zink, Vitamin B1, B2, und B12, sowie Vitamin D und Folsäure. An Schwermetallen sind Quecksilber und Aluminium vorhanden.
Die Mikronährstoffe wurden ergänzt und eine Ernährungsumstellung wurde vorgenommen. Pflanzliche Mittel zur Stabilisierung des Nervensystems sowie physiotherapeutische Behandlungen und Cranio-Sacral-Therapie kamen zur Anwendung. Außerdem wurden Aufenthalte in der Natur „verordnet".
Es erfolgte die therapeutische Betreuung durch unseren Kinder- und Jugendpsychiater, bei der auch die Eltern mit einbezogen wurden.
Schon nach relativ kurzer Zeit, nach drei bis vier Wochen, zeigten sich die ersten Erfolge. Das Kind wurde konzentrierter und aufmerksamer für seine Umgebung. Nach sechs Monaten konnte das Mädchen gut dem Unterricht folgen und sich daran aktiv beteiligen. Ritalin war zu keinem Zeitpunkt erforderlich. Mittlerweile ist wieder etwas mehr als ein Jahr vergangen und sie ist eine der besten Schülerinnen der Klasse geworden.

Noch einige Fakten zum Klimawandel:

Für 300 kg Rindfleisch werden verbraucht:

  • 14.600 Liter Wasser
  • 3.500 kg Soja und Getreide

und es entstehen

  • 3 Millionen Liter CO2 aus der Verbrennung von 2.500 Liter Treibstoff für den Futtermittelanbau
  • 200.000 Liter Methan aus dem Verdauungstrakt (Methan ist als Treibhausgas 20x so schädlich wie CO2)
  • 14,6 Tonnen Mist und Gülle.

Dabei wird eine Lebenszeit von 2 Jahren bis zum Schlachten des Rindes zugrunde gelegt.
Es gibt 1,4 Milliarden Zuchtrinder auf der Erde. Ihr Lebendgewicht übertrifft das der gesamten Menschheit um das 3-fache.