Newsletter Mai 2007
Unser Gesundheitstipp:
Petersilie gegen Mückenstiche
Zerreiben Sie frische Petersilie und legen Sie diese auf Mückenstiche. Juckreiz und Schwellung werden deutlich weniger. Je früher dies geschieht, umso besser wirkt Petersilie gegen diese Symptome.
Übrigens: Petersilie ist eine echte Vitamin- und Mineralstoffbombe.
Kennen auch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.
„Meer ohne Fische“
Dies ist der Titel eines Buches aus dem Campus Verlag. Für jeden, der noch bereit ist, selbst nachzudenken, sich selbst ein Urteil zu bilden und nicht dem Mainstream hinterher zu rennen, ist dieses Buch sehr zu empfehlen. Geschrieben wurde es von verschiedenen Juristen, Politik-, Umwelt- und Sozialwissenschaftlern. Es ist keinerlei Pathos darin, allein die Fakten sprechen für sich. Es ist „ein Plädoyer für den Erhalt des Meeres und seiner Bewohner“.
Ein Aspekt dieses Buches betrifft ganz direkt die Gesundheit: Die Empfehlung der Ärztegesellschaften weltweit, 2x pro Woche Fisch zu essen, um damit seinen Omega 3- und Jod-Bedarf zu decken. Dies ist eine Empfehlung, die nur zu bereitwillig von den Medien aufgenommen und verbreitet wird. Hier ein Ausschnitt von S. 96:
Angesichts der beklemmenden sozial-ökologischen Situation der Weltmeere und in vielen der Anliegerstaaten ist an die Verbraucherpolitik vor allem in den wohlhabenden Ländern der Anspruch zu stellen, dass sie, gerade bei den Seefischprodukten, viel stärker als bisher über die Implikationen des Konsums für Tier-, Natur- und Umweltschutz sowie für menschliche Entwicklung und Rechte der zukünftigen Generationen ... aufklärt.
Im Zentrum entsprechender Aufklärungskampagnen könnten Hinweise auf Alternativen zum Seefischkonsum stehen. Von den weltweit verbreiteten Empfehlungen, zwei Fischmahlzeiten pro Woche einzunehmen, sollte abgegangen werden. Schon jetzt ist klar, dass der derzeitige
Fischverzehr, zumindest in Deutschland, von durchschnittlich knapp 20 Gramm pro Tag lediglich zu 20 Prozent die empfohlene Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren deckt. Schon jetzt sind also andere Lebensmittel zur Bedarfsdeckung an Omega-3-Fettsäuren wichtiger als der Seefisch.
Erwähnt werden können hier beispielsweise Raps- und Walnussöle. Auch hinsichtlich des Jods deckt der Fischanteil bei den Mahlzeiten der Verbraucher und Verbraucherinnen aus den reichen Ländern des Nordens nur etwa ein Zehntel des Bedarfs. Er spielt also keineswegs die
bedeutsame Rolle, die ihm in den Massenmedien zugewiesen wird.
Wenn ein nicht nachhaltiger Seefischfang und -konsum negative Folgen für Umwelt und Menschen hat, wenn also die sozial-ökologischen Nachteile die gesundheitlichen Vorteile eindeutig überwiegen, gibt es keinen Grund dafür, dass in Berichten und Empfehlungen von öffentlichen Einrichtungen und Behörden nach wie vor Seefischkonsum derart stark empfohlen wird.
Unser Kommentar:
Wir dürfen die Fakten hier noch einmal zusammenfassen:
„ ... dass der derzeitige Fischverzehr, zumindest in Deutschland, von durchschnittlich knapp 20 Gramm pro Tag lediglich zu 20 Prozent die empfohlene Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren deckt.“
Es kann gar nicht in der Natur des Menschen liegen, dass er Fisch braucht, um gesund und lebensfroh zu sein. Wenn 6 Milliarden Menschen Fisch benötigen würden, wären die Meere vielleicht schon innerhalb von Monaten leer. Außerdem lebt nur ein Bruchteil der Menschen am Meer. Meist kann der Transport des nur wenig verfaulten Fisches – der Fäulnisprozess beginnt sofort nach dem Fang – nur in reichen Ländern stattfinden.
„Schon jetzt sind also andere Lebensmittel zur Bedarfsdeckung an Omega-3-Fettsäuren wichtiger als der Seefisch. Erwähnt werden können hier beispielsweise Raps- und Walnussöle.“
Wenn Raps- oder Walnussöle als geeignete Quellen gelten können, und damit alle Menschen ausreichend versorgt werden können, gibt es keinerlei vernünftigen Grund, Fisch zu essen. Zumindest nicht aus gesundheitlichen Gründen.
Vielleicht haben Ihnen genau diese Informationen bisher noch gefehlt, um Argumente zu haben, wenn Ihnen in einem Gespräch vorgehalten wird, man brauche Fisch, er sei gesund. Das obengenannte Buch liefert noch Hunderte Argumente weiterer.
Wir sind Teil der Natur. Wir Menschen können nicht ohne die Natur leben, aber vielleicht die Natur ohne uns Menschen? Wenn wir uns zerstört haben? Wenn wir eine Alternative haben, z.B. Omega-3-Fettsäuren aus pflanzlichen Ölen, liegt es in unserer Verantwortung, das heißt in der Verantwortung jedes Einzelnen, dass wir alles tun, um die Natur zu schützen und zu erhalten.
Gesundheit heißt, Einklang und Harmonie mit allem, was uns umgibt. Mensch, Natur, Tiere. Ist es so schwer, damit z.B. durch Verzicht auf Fischkonsum „aus gesundheitlichen Gründen“ anzufangen?