Newsletter Mai 2007

Unser Gesundheitstipp:

Honig gegen Helicobacter

Essen Sie morgens nüchtern 1 Teel. Honig, entweder pur oder in Wasser oder Tee.
Studien bestätigen einen antibiotischen Effekt des Honigs gegen Helicobacter pylori, dem berüchtigten Mitauslöser des Magengeschwürs.
Und: Bakterien können gegenüber Honig keine Resistenzen entwickeln.

Kennen auch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.

Ernährungstherapien helfen Kosten sparen

Nach neuesten Zahlen müssen in Deutschland 75 Milliarden Euro im Jahr für die Behandlung ernährungsbedingter Erkrankungen aufgewendet werden. Ernährungstherapien in Arztpraxen und Kliniken würden ein riesiges Einsparpotential mit sich bringen. Dies schreibt die Ärztin für Naturheilverfahren B. Hajeck-Lang in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „Ernährung und Medizin“.
„Angesichts des enormen Einsparpotentials bei den Krankenkassenausgaben für die modernen Zivilisationskrankheiten und deren Folgen bleibt verwunderlich, dass der Gesetzgeber und die zuständigen Kommissionen den Einsatz der Ernährungstherapie durch entsprechende Reglements nicht adäquat im deutschen Gesundheitssystem verankern.“ Die Ärztin macht dafür zwei Faktoren verantwortlich: Gesunde Ernährung habe im Gegensatz zur Pharma- und Lebensmittelindustrie keine Lobby, zum anderen erfordere ein gesundheitsbewusstes Essverhalten auch die Mitarbeit jedes Einzelnen.

Unser Kommentar:

Immer wieder hören wir, dass unser Gesundheitssystem nicht mehr bezahlbar ist. Gleichzeitig werden die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen und auch der privaten Krankenversicherungen immer weiter reduziert; die Leistungen, welche der Patient selbst zahlen muss, steigen kontinuierlich. Da sollte man doch nach jedem Hilfsmittel greifen, um hier eine Optimierung zu erreichen. Die Ernährungstherapie könnte hier eine enorme Hilfe sein. Dies erleben wir seit vielen Jahren immer wieder auch in unserer Klinik. Die 75 Milliarden Euro Behandlungskosten für ernährungsbedingte Krankheiten in Deutschland sind aber bei weitem nicht alles, was durch Fehlernährung verursacht wird. Es kommen dazu noch die sozialen Folgekosten, z.B. Krankheitsausfälle, Rentenansprüche aus Frühberentung, um nur zwei Faktoren zu nennen. Hier müssen noch einmal zig Milliarden Euro addiert werden.

Die Ernährung ist nun einmal eine wesentliche Säule der Gesundheit – sowohl vorbeugend wie auch in der Heilung einer Erkrankung. Am einfachsten erfolgt dies durch eine Umstellung auf eine vegetarische oder vegane Ernährung. Dadurch könnte man ohne großen Aufwand sehr viel für seine Gesundheit tun. Es kostet lediglich etwas Anstrengung in der Umstellungsphase! Ist diese jedoch erfolgt, haben bereits viele Menschen die gesundheitlichen, aber auch die kulinarischen Vorteile der vegetarischen Ernährung entdeckt, und möchten nie mehr wechseln. Man könnte auch soweit gehen zu sagen: Wenn ein Patient nicht bereit ist, seine Ernährung zu ändern, darf er auch nicht über die Kosten seiner Krankheit jammern. Ein Patient, der schwer erkrankt war, lange litt, und letztlich erst unter Einbeziehung einer vegetarischen Ernährungsumstellung Besserung erfuhr, sagte einmal: „Wenn man nicht bereit ist, sich zu bewegen und seine Ernährung umzustellen, dürften eigentlich auch seine anderen Behandlungskosten nicht von den Krankenkassen, also letztlich von der Allgemeinheit, übernommen werden“. Zu überspitzt?

In unserer HG Naturklinik ist eine sehr preisgünstige und doch sehr tiefgehende und wirksame Behandlungsmethode das „Heilfasten nach den Gesetzen der Natur“. Es gibt kaum etwas, wo man so erfolgversprechend, so schnell und so viel – und dabei so günstig – etwas für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden tun kann. Aber auch schon eine Ernährungsberatung mit ausführlicher Anleitung kann sehr viel bewirken – wenn der Einzelne mitmacht!

Bei all diesen Tatsachen ist es nicht verwunderlich, dass wir uns als Klinik intensiv für eine vegetarische Ernährung einsetzen. In Broschüren, Kundgebungen, Artikeln, Interviews und vielem mehr. Wir klären auf über die negativen gesundheitlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Folgen des Fleisch- und Fischkonsums und über die ethischen Aspekte einer vegetarischen Ernährung. Wir klären auf, dass es aus der Verantwortung gegenüber der Schöpfung, der Natur, der Mutter Erde, und den nachfolgenden Generationen unabdingbar ist, einerseits den Fleisch- und Fischkonsum zu reduzieren und dann ganz aufzuhören, und sich andererseits aktiv für eine bessere Welt einzusetzen.

Daher fordern wir auch u.a. eine Anpassung der Krankenkassenbeiträge für Fleischesser. Würde nur ein Teil der Behandlungs- und Folgekosten für ernährungsbedingte Erkrankungen auf die Krankenkassenbeiträge umgelegt – wir hätten ab sofort keine Probleme mehr mit der Finanzierung unseres Gesundheitssystems.

Ist ein Zufall, dass bereits die Ärzte der Antike beschrieben, dass sehr viele Krankheiten mit der rechten Ernährung geheilt werden könnten?

Das aktuelle Fallbeispiel:
„Heilung durch Ernährungsberatung und -umstellung“

Ein ca. 40-jähriger Patient war vor einem Jahr zur individuellen Ernährungsberatung in die HG Naturklinik Michelrieth gekommen. Er fühlte sich immer sehr schlapp und müde.
Nach einer ausführlichen Ernährungsberatung erfolgten gezielte Empfehlungen zur Umstellung der Ernährung. Der Patient führte diese durch, zunächst als Diät, dann eine geraume Zeit als vegane Ernährung und jetzt als vegetarische Ernährung.
Jetzt, nach einem Jahr, teilt uns der Patient das Ergebnis mit: Er sei zunehmend fitter geworden, die Müdigkeit ist völlig verschwunden. Inzwischen würde er 10 Jahre jünger aussehen, was auch seine Familie und Bekannten freudig bemerkten.

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