Newsletter Mai 2007

Unser Gesundheitstipp:

Ein einfaches, billiges und wirksames Mittel bei zu hohen Cholesterinwerten

Nehmen Sie täglich 2 gehäufte Teelöffel Haferkleie mit 2 großen Gläsern Wasser vor einer Mahlzeit ein. In sehr vielen Fällen senkt dies nach etwa 6-8 Wochen den Cholesterinspiegel. Natürlich sollte man auch seine Ernährungsgewohnheiten anpassen.
Würden Sie uns Ihre Erfahrungen mitteilen?

Kennen auch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.

Wer immer wieder die gleiche Aussage hört, glaubt schließlich selbst daran

Auf der Internet-Seite www.wissenschaft.de vom 21.5.2007 wird über eine US-amerikanische Studie berichtet, in der untersucht wurde, welchen Einfluss die Wiederholung von Aussagen auf die Meinungsbildung von Probanten hatte. Es zeigte sich, dass das Wiederholen einer Meinung zu einer Erhöhung der Glaubwürdigkeit führt, und die Zuhörer diese Meinung als „allgemein bekannt“ ansahen. Dabei war es unerheblich, ob mehrere Personen diese Meinung mehrmals wiederholten oder nur eine Person.
Die Forscher vermuten, dass eine Meinung durch Wiederholung leichter im Gedächtnis haften bleibt, und dadurch ein Gefühl der Vertrautheit entsteht.

Mehr Vorurteile als Verstand

In der Juniausgabe von „Bild der Wissenschaft“ wird über eine amerikanische Studie berichtet, die untersuchte, wie das Gehirn bei Politikern auf Informationen reagiert, welche die eigene persönliche Überzeugung in Frage stellen. Die Politiker wurden mit Hilfe der funktionellen Kernspintomographie untersucht, mit der nachgewiesen werden kann, in welchem Bereich des Gehirns die Informationen bearbeitet werden.
In Bild der Wissenschaft steht: Werden Politiker mit Informationen konfrontiert, welche ihre persönliche Überzeugung in Frage stellen, überdenken sie die Fakten nicht, sondern reden sie unbewusst schön.
Der Psychologe Pavel Blagov von der Emory University of Atlanta kommentierte das Ergebnis dieser Untersuchung wie folgt: „Je wichtiger eine Entscheidung emotional für einen Menschen ist desto wahrscheinlicher ist es, dass er die Fakten selektiv betrachtet. Negative Emotionen werden daher herunter reguliert.“

Unser Kommentar:

Zwei unterschiedliche Studien. Und doch haben sie etwas gemeinsam:
Jeder Mensch gestaltet sich seine eigene Welt, sein eigenes Universum, durch seine eigenen Gedanken und Emotionen. Und es liegt vielleicht in der Natur des Menschen, dass er mehr an seiner Bequemlichkeit und der Aufrechterhaltung seiner Welt interessiert ist als an der Wahrheit.
Das führt aber auch dazu, dass wir Menschen, stellen wir uns nicht aktiv gegen diesen Vorgang, gar nicht in der Lage sind, neutral, unpersönlich und gerecht, liebevoll und verantwortungsbewusst zu handeln. Immer werden unsere Entscheidungen von unseren eigenen Bedürfnissen, Ängsten, Vorlieben und Wunschvorstellungen beeinflusst und geprägt.
Auf dieser Basis ist auch ein wirklich friedliches und verantwortungsbewusstes Miteinander von Mensch zu Mensch, von Mensch zu Tieren und Natur, Umwelt und Kosmos nicht möglich.
Wo ist die Lösung?
Wir Menschen müssen uns selbst kennenlernen. Kennen lernen wollen. Unsere eigenen Wünsche, Abhängigkeiten und Vorlieben als solche erkennen und aktiv bearbeiten. Dann erst können wir uns fragen, ob unsere Entscheidung von unseren Wünschen und Abhängigkeiten beeinflusst ist. Wir könnten uns z.B. fragen, wie würde ich meine Verhaltensweise, meine Denkweise beurteilen, wenn ich sie bei einem völlig fremden Menschen sähe? Das könnte der erste Schritt zu einer neutraleren Beurteilung sein. Auch müssten wir Menschen uns selbst fordern, uns selbst Vorgaben für ein ethisches Leben und Handeln machen. Es als hohen Wert ansehen, über unseren Tellerrand hinaus zu sehen und Verantwortung für Andere, für das, was uns umgibt, zu übernehmen. Eine Vorgabe, wie sie in der Goldenen Regel der Bergpredigt formuliert ist: „Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.“ Und „Was Du willst, das man Dir tut, das tue Du zuerst“.
Ist es nicht erstrebenswert, unabhängig zu werden, frei zu werden in unserem Denken und Handeln, ein wertvoller, verantwortungsbewusster Mensch mit einem erfüllten Leben?

Das Zitat der Woche:

»Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können.
Wenn wir uneins sind, gibt es wenig, was wir können.«

John F. Kennedy, US-amerikanischer Präsident 1961-1963

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