Newsletter Juni 2007

Unser Gesundheitstipp:

Süßholzwurzeltee hilft bei Magenschleimhautentzündung und Helicobacter-Infektion

Frau Sch. M. aus A. teilte uns folgende Erfahrung mit:
Bei Magenschleimhautentzündungen hilft das Trinken von Süßholzwurzeltee. Auch eine hartnäckige Helicobacter-Infektion, welche sich hartnäckig auch gegenüber Antibiotika-Behandlung hielt, verschwand durch die Anwendung von Süßholzwurzeltee über ein paar Wochen.
Vielen Dank für diesen Tipp.

Kennen auch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.

Revolution in der Genforschung

2003 war die Entzifferung des Erbguts abgeschlossen und damit das Human-Genom-Projekt. Das Ergebnis damals war: Der Mensch besitzt 20.000 bis 25.000 Gene. Alles andere ist funktionsloser „Gen-Müll“.

Vor wenigen Tagen wurden die Forschungsergebnisse des Nachfolgeprojekts Ncode publiziert. Dabei zeigte sich: Das Erbgut ist viel komplexer als gedacht. Bis vor Kurzem hatten viele Forscher angenommen, dass ein Großteil des Erbmaterials aus funktionslosem „Müll“, sogenanntem „Junk-DNA“ besteht, der zwischen den Genen liegt. Die Daten des internationalen Ncode-Projekts zeigen jetzt, dass es nur sehr wenig DNA gibt, die man bisher noch als ungenutzt bezeichnet. Im Erbmaterial des Menschen sind viel mehr Informationen gespeichert als bisher gedacht. Nach den Erkenntnissen der Ncode-Forscher kann ein Gen auf ganz verschiedene Weise gelesen und kopiert werden.

Die Forscher haben viele Startschalter der Gene identifiziert, die bislang unbekannt waren.
Eine weitere wichtige Erkenntnis: Viele Schalter liegen hinter den entsprechenden Genen und nicht, wie bislang gedacht, nur davor. Auch das Verpackungsmaterial der DNA, die Histone, spielen eine erhebliche Rolle beim Ablesen des Erbguts und bei der Zellteilung.

Der Bioinformatiker Peter Stadler vom Frauenhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie kommentierte die Ergebnisse wie folgt: „Es ist alles sehr viel komplizierter, als man sich das vor ein bis zwei Jahren vorgestellt hat.“
Francis Collins, Leiter des National Human Genome Research Institute (NHGRI) sagte bezüglich der DNA-Abschnitte, für die bisher noch keine Funktion entdeckt wurde: „Sehr viel geschieht etwa in den sogenannten regulatorischen Regionen außerhalb der eigentlichen Gene.“ Und weiter: „Das ist nicht die Sorte von Zeug, das man folgenlos wegwirft. Irgendwann könnte man es brauchen.“

Unser Kommentar:

Sollte es unserer ach so wissenschaftsgläubigen Gesellschaft nicht zu denken geben, dass innerhalb von drei bis vier Jahren grundlegende Dogmen der Wissenschaft völlig überholt sind? Kommt dies nicht vielleicht auch aus einer unglaublichen Selbstherrlichkeit des Menschen gegenüber Gott, die sich u.a. in dem noch vor Kurzem gültigen Dogma zeigt, nach welchem der größte Teil unseres Erbgutes „Müll“ sei? Eine Haltung, welche sich in all den „Verbesserungsversuchen“ der Schöpfung Gottes ausdrückt, und die zu unendlichem Leid, zu unendlicher Grausamkeit führt.

Es ist also doch so, dass unsere 25.000 Gene nicht alles sind. Die Steuerung der Gene, das An- und Abschalten z.B., hat eine viel größere Auswirkung. Wie bei einem Auto: Das Auto an sich ist zwar da, aber was man mit ihm alles machen kann, liegt in der Hand des Fahrers.
Interessanterweise gibt es diese Schaltergene vor und hinter den Genen. Das bedeutet doch, dass Genabschnitte je nach Signal an- und auch wieder abgeschaltet werden können.
Das Signal senden wir mit unseren Gedanken, Gefühlen, Handlungen. Diese könnten z.B. Abschnitte für Gesundheit, Heilung, Kraft und Freude anschalten, wenn wir uns positiv verhalten, denken und fühlen – oder diese abschalten und krankmachende Abschnitte anschalten, wenn wir uns entsprechend verhalten.
Das hat weitreichende Konsequenzen für unser Leben.
Wir sind den Genen nicht ausgeliefert. Also hätten wir es in der Hand, welche Aktivität unser Erbgut ausführt: ob Krankheitsgene angeschaltet werden oder abgeschaltet bleiben, ob Gesundheitsgene und Gene der Lebensfreude und des Glücks an- oder abgeschaltet werden. Wie sonst ist die Epigenetik zu erklären, also die Veränderung des Erbguts durch unser Verhalten?
Wie sonst ist es zu erklären, dass Menschen, die z.B. vergeben und um Vergebung bitten, eine höhere Überlebensrate und Lebensqualität bei Krebs haben, wie in Studien nachgewiesen wurde?
Diese Erkenntnisse führen die Erklärungen ad absurdum, welche alle Verhaltensweisen, alle Schwächen, alle Triebe usw. unserem Erbgut anlasten, an dem wir nichts ändern können.
Diese Untersuchungen zeigen eindeutig, dass der Mensch es selbst in der Hand hat, aus jeder Lebenssituation mit Hilfe der inneren Kraft das Bestmögliche zu machen. Dass es vielleicht seine Aufgabe auf dieser Erde ist, durch eine positive Änderung seines Denkens und Verhaltens sich hin zu entwickeln von Krankheit zu Gesundheit, hin zu einem ethisch wertvolleren Charakter.
Und das ist möglich.

Zum Schluss noch das Zitat der Woche:

»Liebe die Tiere, liebe jegliches Gewächs und jegliche Dinge! Wenn du alles liebst, so wird sich dir das Geheimnis Gottes in allen Dingen offenbaren, und du wirst schließlich
alle Welt mit Liebe umfassen!«

Feodor Dostojewski, russ. Dichter (1821-1881)

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