Newsletter Juli 2007
Unser Gesundheitstipp:
Mehr Schutzstoffe in Bio-Tomaten
Wählen Sie immer Bio-Tomaten. Nicht nur weil diese um Längen besser schmecken, sondern auch weil sie gesünder sind. In Bio-Tomaten stecken laut Forschern der Universität Kalifornien mehr als doppelt so viele Flavonoide (=schützende Pflanzenstoffe), als in Tomaten aus konventionellem Anbau.
Doch wir sind ohnehin überzeugt: Wenn Sie einmal Tomaten oder Gurken aus Friedfertigem Anbau von Lebe Gesund gegessen haben, werden Sie sowieso keine anderen mehr essen.
Kennen auch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.
Heute möchten wir Ihnen aktuelle Studien mit interessanten Erkenntnissen kurz vorstellen:
Depressionen beschleunigen den Knochenverlust bei älteren Frauen
Bei 200 depressiven Frauen wurde von Forschern der University of Minnesota die Knochendichte untersucht und mit einer Kontrollgruppe nicht depressiver Frauen verglichen. Dabei zeigte sich, dass bei den depressiven Frauen in Abhängigkeit vom Schweregrad ihrer Erkrankung ein deutlich höherer Knochenverlust nachzuweisen war als bei der Kontrollgruppe.
Unser Kommentar:
Depressionen sind nicht nur eine Gemütserkrankung, sondern sind auch mit verantwortlich für eine Vielzahl von körperlichen Störungen. Dazu gehören u.a. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Immunschwäche, Übergewicht und Fettstoffwechselstörungen, um nur einige wichtige zu nennen. Typisch bei Depressionen ist eine Erhöhung des Stresshormons Cortisol und eine Erhöhung der Entzündungsmarker.
Daher sind z.B. in unseren Check-ups oder in jeder Erhebung der Krankengeschichte eines Patienten immer die seelischen Belastungen im Alltag ein wesentlicher Aspekt. Denn nicht nur ausgeprägte Depressionen, welche mit Medikamenten behandelt werden müssen, sondern auch länger dauernde Stressfaktoren sind ursächlich für viele Krankheiten. Ohne dass diese mit berücksichtigt werden, ist eine ganzheitliche Untersuchung und Behandlung nicht möglich.
Ein hoher Konsum von Cola-Getränken erhöht das Risiko von Nierenerkrankungen
Wissenschaftler aus North Carolina untersuchten 465 Patienten, bei denen kurz zuvor eine Nierenerkrankung diagnostiziert wurde, auf ihren Cola-Konsum. Sie verglichen diesen mit einer Kontrollgruppe gesunder Probanden. Patienten, die zwei oder drei Gläser täglich tranken (ca. 0,5 bis 0,7 Liter), hatten ein zwei- bis dreifach erhöhtes Risiko für Nierenerkrankungen. Das Risiko bestand unabhängig davon, ob das Cola mit Zucker oder Süßstoffen versetzt war.
Es ist schon länger bekannt, dass eine hohe Phosphatzufuhr zu Nierenschäden führen kann. Cola-Getränke gehören neben Fleisch zu den phosphatreichsten „Nahrungsmitteln“.
Unser Kommentar:
Phosphate sind das Salz der Phosphorsäure. Sie gehören zu den aggressivsten chemischen Säuren, die verschiedenste Materialien angreift und schädigt. So werden z.B. rostige Nägel in Cola wieder blank, Fleischstückchen lösen sich in Cola auf. Im Körper führen phosphatreiche Nahrungsmittel oder Getränke nicht nur zu Nierenschäden, sondern auch zu einer Verminderung der Knochendichte (Osteoporose), und zu weiteren Schäden. Cola ist in der Wirkung weitaus schädlicher, als allgemein angenommen. Und wach macht es auch nicht! Es lohnt sich also, seinen Geschmack ein wenig umzugewöhnen, um sehr viel für seine Gesundheit zu tun. Testen Sie z.B. den Holunderblüten-Sirup von Lebe Gesund!
„In Deutschland wird zu viel geröntgt“
Dieses Fazit zieht das Bundesamt für Strahlenschutz anlässlich einer Auswertung von radiologischen Daten. Allein 2004 wurden in Deutschland 135.000.000 (135 Millionen) radiologische Untersuchungen vorgenommen. Das sind ca. 1,6 Untersuchungen pro Einwohner. Dabei trägt die Computertomographie (CT) zu mehr als der Hälfte der gesamten Strahlendosis durch Röntgen in der Bevölkerung bei. Z.B. wird für diese Untersuchung auch in sogenannten Manager-Check-ups geworben. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz erklärte: „Röntgenuntersuchungen gehören nicht in eine Vorsorgeuntersuchung. Sie sollen nur durchgeführt werden, wenn sie zu diagnostischen Aussagen führen, die Folgen für die Art der Behandlung haben. Darüber hinaus ist stets zu überlegen, ob mit alternativen Verfahren ohne Anwendung von Röntgenstrahlung, z.B. der Sonographie, Endoskopie oder der Magnetresonanztomographie nicht gleichwertige oder sogar bessere diagnostische Informationen gewonnen werden können.“
Unser Kommentar:
Röntgenstrahlung ist eine hoch energetische Strahlung, die alles andere als harmlos ist. Sie führt zu Schäden unseres Erbmaterials und zur Zerstörung von anderen Molekülen und Zellen, bis hin zu Schäden in unserem Knochenmark, zu Unfruchtbarkeit und Krebs. Nicht umsonst werden Personen, welche beruflich mit Röntgenstrahlen zu tun haben, sehr genau bezüglich der Dosis überwacht, welche auf ihren Körper trifft.
Aber warum wird dann die obengenannte Aussage nicht auch auf die Mammographie angewandt? Sie wird immer noch als Vorsorgemaßnahme empfohlen, obwohl mittlerweile klar ist, dass sie dafür kaum tauglich ist. (siehe auch unseren Newsletter vom 03.07.2007)
Zum Schluss noch das Zitat der Woche:
»Fernsehen ist fabelhaft. Man bekommt nicht nur Kopfschmerzen davon, sondern erfährt auch gleich in der Werbung, welche Tabletten dagegen helfen.«
Bette Davis (1908-89), eigtl. Ruth Elizabeth Davis, amerikanische Schauspielerin