Newsletter Juli 2007
Unser Gesundheitstipp:
Keine Sorge vor gekochten Tomaten
Allgemein geht man davon aus, dass rohe Gemüse oder Früchte mehr Inhaltsstoffe besitzen als gekochte. Hier bilden Tomaten eine Ausnahme: Gerade der Schutzstoff Lycopin ist in gekochtem Zustand sehr viel besser für den Körper verfügbar.
Kennen au ch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.
In der letzten Zeit erreichten uns immer wieder Leseranfragen, ob wir nicht einige unserer besonderen Diagnose- und Therapieverfahren in unseren Newslettern beschreiben können.
Man könne sich manchmal nicht so richtig etwas vorstellen unter Verfahren wie Blutausstrichtest, Dunkelfeld-Vitalblut-Untersuchung, Elektrosomatogramm, Heartrate-Variability-Test, verschiedene Sauerstofftherapien u.v.m. Dies möchten wir nun in regelmäßigen Abständen tun.
Heute beginnen wir mit den
Früh-Diagnosemethoden
Blutausstrichtest und Dunkelfeld-Vitalblut-Untersuchung
In der HG Naturklinik Michelrieth führen wir seit vielen Jahren neben den bekannten schulmedizinischen Diagnoseverfahren auch Früh-Diagnosemethoden aus dem Bereich der Erfahrungsheilkunde durch. Dazu zählen der Blutausstrich-Ganzkörper-Test und die Dunkelfeld-Vitalblut-Untersuchung.
Es sind Verfahren, die – seit vielen Jahren bewährt – eine umfassende Milieudiagnostik mit einem tiefen Einblick in die aktuelle Stoffwechselsituation des Patienten ermöglichen.
Häufig können so
- sich anbahnende Krankheiten in einem sehr frühen Stadium gesehen werden, auch bezüglich Krebs, – es handelt sich um eine wirkliche Vorsorgemaßnahme
- der aktuelle Zustand des Körpers bei bestehender Erkrankung besser erfasst werden und somit
- möglichst ursächliche, für dieses Stadium angepasste individuelle Therapien zusammengestellt werden.
Eine Therapie ist umso erfolgreicher, je frühzeitiger eine Diagnose erstellt und das Milieu reguliert bzw. verbessert werden kann. Die Untersuchungsergebnisse der erfahrungsheilkundlichen Verfahren und der schulmedizinischen Diagnostik ergänzen sich wie die Bausteine in einem Mosaik.
Die Dunkelfeld-Vitalblut-Untersuchung nach Dr. v. Brehmer/Enderlein ermöglicht weitere Aussagen über das Milieu des Körpers. Diese Untersuchung ist allein durchführbar oder als ideale Ergänzung zum Blutausstrichtest zu empfehlen.
Der Ablauf der Dunkelfeld-Vitalblut-Untersuchung:
Dem nüchternen Patienten werden wenige Tropfen Blut aus der Fingerbeere entnommen und diese mit einem Deckglas auf einen Objektträger aufgebracht. Sofort nach der Entnahme wird der Blutstropfen ca. 15-20 Minuten unter dem Dunkelfeld-Mikroskop untersucht und nach einigen Stunden nochmals. Dabei kommt im Labor ein Hochleistungs-Mikroskop zum Einsatz. Dieses ermöglicht uns durch den höheren Vergrößerungsmaßstab und die höhere Auflösung eine gesteigerte Aussagekraft der Untersuchung.
Folgende Kriterien werden beim Blutausstrichtest beurteilt:
- Gesamtbelastung des Blutes, z.B. durch Schadstoffe, Toxine und Stoffwechselrückstände
- Organbezogene Belastungen wie Stauungen, Verkrampfungen und Energiearmut, z.B. der Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane (Leber, Niere, Darm)
- Beurteilung des Gesamtkörpermilieus, vom gesunden bis hin zum krankhaften Milieu
- Störungen des Säure-Basen-Haushalts (z.B. Acidose)
- Sauerstoffversorgung des Gewebes; Störungen in Zellstoffwechsel und Zellatmung
- Entzündungsherde und Fokaltoxikosen (Streuherde) im Körper
- Anzeichen für Pilzerkrankungen
- Lymphatische Stauungen
- Störungen im Ablauf der Gerinnungskaskade (wie z.B. erhöhte Fibrinbildung)
- Durchblutungsstörungen, Gefäßbelastung, wie z.B. Stauungen und Ablagerungen
- Hinweise auf allergische Reaktionsbereitschaft
- Autoaggressive Reaktionen, wie z.B. bei rheumatischen Erkrankungen
- Nervenbelastung wie psychischer und oxidativer Stress, Verkrampfungen
- Zustand der Körperabwehr, u.v.m.
| normales Blut | übersäuertes Blut |
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Folgende Kriterien werden bei der Dunkelfeld-Vitalblut-Untersuchung beurteilt:
- Gesundes oder krankhaftes Blutmilieu
- Nachweis und Differenzierung der Symbionten. Symbionten sind Kleinstlebewesen, welche u.a. über die Ernährung ins Blut gelangen. Im gesunden Organismus sind es nur bestimmte apathogene (= nicht krankhafte) Wachstumsformen, die sich aber, je nach Beschaffenheit des Körpermilieus, in krankhafte Formen verändern können. Man spricht dabei von Symbiose oder Pathosymbiose.
- Rotes Blutbild: Lage, Form und Beschaffenheit der roten Blutkörperchen, Grad des Befalls durch Mikroorganismen
- Weißes Blutbild: Zustand des lmmunsystems anhand der weißen Blutkörperchen (Leukozyten/Lymphozyten)
- Allergische und entzündliche Reaktionen; Autoimmunerkrankungen (z.B. Rheuma)
- Serum: Zustand des Gerinnungssystems des Blutes u.a. anhand der Thrombozyten
- Fließeigenschaft und Konsistenz (Viskosität) des Blutes
- Verschlackungs- und Belastungsgrad des Blutes
- Hinweise auf Streuherde (Fokaltoxikosen); Anzeichen für mögliche Pilzerkrankungen
- Eiweiß- und Fettstoffwechselstörungen; Harnsäurebelastung
- Hinweise auf freie Radikale und Sauerstoffsättigung
- Störungen im Mineralstoffhaushalt, u.v.m.
| gesundes Blut | krankhaftes Blut |
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Zum Schluss noch das Zitat der Woche:
»Ethik gegenüber dem Menschen und Rohheit gegenüber den Tieren sind zwei Verhaltensweisen, die sich nicht vereinbaren lassen, denn Grausamkeit gegen Tiere geht nahtlos in Grausamkeit gegen Menschen über.«
Robert Jungk, Schriftsteller, Zukunftsforscher (1913-1994)



