Newsletter August 2007

Unser Gesundheitstipp:

“An apple a day keeps the doctor away”

Essen Sie einen oder zwei Äpfel pro Tag – Ihr Körper wird es Ihnen danken, denn gerade der Apfel ist ein sehr wertvoller Vitamin- und Mineralstoffspender.
Sie können auch z.B. einmal das Abendessen ausfallen lassen und dafür einen Apfel essen. Kauen Sie ihn langsam und gut und trinken Sie dann bis zum Schlafengehen nur noch Wasser oder Tee. Man schläft besser und tiefer und ist am Morgen ausgeruhter, da die Produktion der erforderlichen Neurotransmitter aktiviert wird. Probieren Sie es aus, z.B. mit Äpfeln aus Friedfertigem Landbau.

Kennen auch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.

1. Halsmuskeln regulieren den Blutfluss über Signale am Gehirn – der Zusammenhang zwischen Nackenverspannung und hohem Blutdruck

In der aktuellen Ausgabe des Journal of Neuroscience wurde eine Entdeckung der Universität Linz publiziert: Warum Probleme mit den Nackenmuskeln den Blutdruck in die Höhe treiben können.
Die Muskeln sind mit einem Hirnareal, dem sogenannten Nucleus tractus soletarii, verbunden, das als eine der zentralen Kontrollstellen für autonome Funktionen z.B. Blutdruck, Atmung und Herzschlag beeinflusst. Signale von der Muskulatur, z.B. durch eine Verspannung oder Verletzung, wirken sich daher auch auf den Blutdruck aus. Eine solche Regulierung des Blutdrucks über die Nackenmuskulatur ist nach Ansicht der Wissenschaftler sinnvoll, weil der Blutfluss zum Gehirn immer gleich bleiben muss. Störungen bei dieser Kommunikation können so die Ursache für Schwindelgefühle sein, die häufig nach schnellem Aufstehen entstehen.
Chiropraktiker machten und machen immer wieder die Beobachtung, dass durch das „Einrenken“ des Nackens der Blutdruck sich verringert. Jetzt weiß man, warum.

Unser Kommentar:

Diese Beobachtung, dass eine Verspannung der Nackenmuskulatur und eine Fehlstellung oder Blockierung der Wirbelsäule, insbesondere der Halswirbelsäule, den Blutdruck erhöhen kann, haben wir bereits seit vielen Jahren in unserer Klinik machen können. Sogar Angina pectoris-Beschwerden bis hin zu Herzrhythmusstörungen können auf eine Blockierung von Wirbeln zurückzuführen sein. Daher gehört in unserer HG Naturklinik die Erfassung des Zustandes der Muskulatur und der Wirbelsäule zu jeder Herzuntersuchung mit dazu. Schon häufig konnten wir die Erfahrung machen, dass selbst hartnäckige Blutdruckerhöhungen oder Rhythmusstörungen durch eine Behandlung der Wirbelsäulenblockierungen und Muskelverspannungen gebessert werden konnten, manchmal sogar ganz verschwunden sind. Doch für diese Untersuchungen braucht man zum einen das Wissen um die komplexen Zusammenhänge zwischen Herzbeschwerden und hohem Blutdruck, und dem Bewegungsapparat - und zum anderen die Zeit, sich mit dem Patienten wirklich zu befassen. Wir haben diese Zeit.
Ist es denn ein Zufall, dass wir uns bei hohem Blutdruck in den Nacken greifen, den Kopf kreisen lassen, und den Nacken und die Schultern massieren? Was uns intuitiv das Richtige tun lässt, ist aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen weitgehend verschwunden.
Eine dauerhafte Verbesserung des hohen Blutdrucks kann aber nur erfolgen, wenn diese Verspannungen und Blockierungen nicht immer wieder aufs Neue entstehen. Dazu müssten wir uns die Frage stellen, wodurch diese Verspannungen kommen. Hilft uns nicht auch hier der weise Volksmund? Was sitzt mir denn im Nacken – die Angst z.B.? Wer sitzt mir denn im Nacken, und warum? Auch diese Aspekte werden in unserem Herz-Kreislauf-Diabetes-Stoffwechsel-Check mit berücksichtigt. Denn Sie wollen ja wissen, was wirklich mit Ihnen los ist, und nicht nur einfach eine Tablette verordnet bekommen.

2. Invasion von Blutsaugern und Schädlingen

Das wärmer werdende Klima hat gleich mehrere Neuzugänge bei den Mücken angelockt. Die Malaria-Mücke Anopheles fühlt sich jetzt auch auf deutschen Wiesen wohl.
Experten zufolge ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis uns auch die gefährliche asiatische Tigermücke umschwärmt, die es bereits bis nach Italien, Belgien und Holland geschafft hat. Die Tigermücke ist der Überträger von bis zu 20 Viren. 7 davon werden auch dem Menschen gefährlich, z.B. das Dengue-Fieber oder das West-Nil-Virus.
Der Tropenmediziner Fleischer vom Bernhard-Nocht-Institut in Hamburg: „Die Frage ist weniger ob, sondern wann die Krankheiten kommen.“
(Quelle: Welt-Online, 29.07.2007)

In diesem Sommer werden Mücken und Zecken, aber auch Ratten, Mäuse und Läuse zu einer echten Plage, und die Mittel dagegen werden knapp. Brandenburg z.B. meldet 10mal mehr nachwachsende Zeckenjungtiere als im vergangenen Jahr. Antimücken-Sprays und kühlende Salben gegen den Juckreiz werden knapp, Moskitonetze sind in vielen Kaufhäusern ausverkauft, Hautärzte behandeln deutlich mehr Stiche als sonst.
Auch Ratten sind dieses Jahr ein großes Problem, weil sie in öffentlichen Parks oder in der Kanalisation kaum noch bekämpft werden. Städte und Gemeinden geben immer weniger Geld aus für Kammerjäger.
Die Landwirte kämpfen auf ihren Äckern in diesem Jahr vor allem gegen Mäuse. Deren Population ist durch den milden Winter und das trockene Frühjahr so groß wie lange nicht mehr.
(Quelle: Welt-Online, 03.08.2007)

Unser Kommentar:

Invasion von Blutsaugern und Schädlingen – auch eine Folge des Klimawandels, der ja ausschließlich vom Menschen gemacht ist. Für die Menschen bedeutet dies, falls sich diese Entwicklung weiter fortführt, Krankheiten und Pestilenzen, Hunger, Not. Ist es denn wirklich ein Zufall, dass es „Blutsauger und Schädlinge“ sind? Der Blutsauger Mensch, der die Erde ausbluten lässt zum eigenen Vorteil, der Schädling Mensch, der wegen des eigenen Vorteils die Natur zerstört? Was Du säst, wirst Du ernten – einmal aus einer anderen Perspektive.
Aber wir haben es auch in der Hand, ab sofort etwas für die Natur und die Tiere zu tun, sie zu achten, zu schützen, aufzuhören, Fleisch zu essen, um nur ein paar Aspekte zu erwähnen. Vielleicht hat die Erde nun genug, vielleicht ist der Bogen überspannt, und die traktierte Erde und Natur schlägt zurück. Ist es ein Zufall, dass wieder durch die Tierwelt eine Seuche droht? Es ist bekannt, dass alle neu aufgetretenen Erkrankungen in den letzten 20 Jahren aus dem Tierreich kamen.

Übrigens wussten Sie schon?

Die Produktion von 1 Kilogramm Fleisch belastet das Klima so stark wie 250 km Auto fahren. Dabei sind die Transportkosten noch nicht einmal berücksichtigt.

Zum Schluss noch das Zitat der Woche:

»Die größte Kunst, die man im Leben lernen muss,
ist die Wiedergutmachung von Irrtümern.
Eines der Mittel dazu ist, sie einzugestehen.«

Hermann Melville (1819-1891), amerik. Schriftsteller (Moby Dick)

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