Newsletter September 2007

Unser Gesundheitstipp:

Wunderbar für einen erholsamen Schlaf:

Übergießen Sie je einen schwach gehäuften Teelöffel Melissenkraut und Johanniskraut mit 300ml kochendem Wasser, lassen es fünf Minuten ziehen, geben einen Teelöffel oder nach Geschmack Honig dazu. Trinken Sie diesen Tee nicht mehr ganz so heiß schluckweise vor dem Schlafengehen.

Kennen auch Sie einen Tipp aus der Hausapotheke? Schreiben Sie uns. Vielleicht kann er vielen Menschen nützlich sein und helfen.

Heute stellen wir Ihnen in unserem Newsletter eine unserer bekanntesten Heilpflanzen vor:

Johanniskraut – ein Geschenk aus dem Schatz der Natur (Teil 1)

Kaum eine Heilpflanze ist so lange bekannt, hat so viele Heilwirkungen, und ist selbst von der Schulmedizin anerkannt, wie das Johanniskraut. Sein botanischer Name lautet Hypericum perforatum.

JohanniskrautWenn wir die Blätter und sonnengelben Blüten genauer betrachten, sehen wir kleine Pünktchen, die aussehen, wie kleine Löchlein. Dies gab der Pflanze den Namen „perforata“, die „Durchlöcherte“. Zerreibt man die gelben Blüten zwischen den Fingern, färben diese sich rot. Aufgrund dieser tiefroten Farbe wurde Johanniskraut seit altersher zum Blutaufbau und zur Blutreinigung verwendet.

Die leuchtend gelbe Farbe der Blüten lässt uns sofort an die Sonne denken. Die Pflanze blüht zur Mittsommerzeit – Johannis ist am 24. Juni – und sammelt die Kraft der Sonne. So wird Johanniskraut verwendet, um den Körper zu durchwärmen, Licht in das Dunkel des Gemüts zu bringen, nicht nur, wenn die Tage kürzer werden.

Johanniskraut hat aber noch vielfältige weitere Wirkungen. Aufgrund seiner Zusammensetzung – das Johanniskraut beinhaltet als Hauptwirkstoffe Hypericin, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Phytosterin u.v.m. – wirkt es sehr tiefgreifend im ganzen Organismus.

Johanniskraut ist ein Labsal für die Nerven und wird angewendet bei allen Leiden, wo es um die Beruhigung der erregten Nerven geht, wie Nervosität, Reizbarkeit, Schwermut, Ängste, Hysterie, aber auch Schwindel, Zittern und nervöse Herzbeschwerden. Auch Nervenschmerzen reagieren sehr gut auf Einreibungen mit Johanniskraut, ebenso wie gichtische, rheumatische und ischiatische Schmerzen.

Auch ist Johanniskraut ein gutes Frauenmittel. Es wird vielfach eingesetzt bei Menstruationsbeschwerden, Krämpfen und Entzündungen. Bei anderen Krämpfen wird ihm ebenfalls eine lindernde Wirkung zugeschrieben, so z.B. bei Bauchkrämpfen.

Eine heilsame Wirkung wird dem Johanniskraut-Öl zugeschrieben. Es ist ein wunderbares Körper- und Massageöl, mit beruhigender und ausgleichender Wirkung auf Körper und Seele. Lesen Sie mehr über das besondere Johanniskraut-Öl von Apostel Kräuter Naturprodukte.

In unserem Haus der Gesundheit, Ihrer Naturklinik im Spessart, verwenden wir dieses hervorragende Öl z.B. bei den abendlichen Entspannungswickeln zur Förderung eines erholsamen Schlafes, bei allen Arten von Ölmassagen, bei der Ölguss-Therapie im Hause „Die Ölkanne” und natürlich in der Pflanzenheilkunde.

Bei allen Vorteilen sollte man beachten, dass eine intensivere Anwendung von Johanniskraut als Öl wie auch als Tee, Tinktur oder Tablette, die Haut empfindlicher gegen Sonneneinstrahlung werden lässt. Es kann z.B. schneller zu einem Sonnenbrand kommen. Bei normaler Anwendung ist jedoch meist keine solche Wirkung zu beobachten.

Das Zitat der Woche:

»Wenn wir uns einig sind, gibt es wenig, was wir nicht können.
Wenn wir uns uneins sind, gibt es wenig, was wir können.«

John F. Kennedy (1917-1963)