Newsletter November 2007

Liebe Freunde der HG Naturklinik,

seit vielen Jahren setzen wir, die Mitarbeiter der HG Naturklinik, uns nicht nur für die Gesundheit und das Wohl der Menschen ein, sondern auch für Tiere und Natur. Der Mensch ist Teil der Natur, der Mikrokosmos im Makrokosmos, und der Naturkörper Mensch untrennbar verbunden mit allem, was lebt. Für uns gilt die Goldene Regel der Bergpredigt: „Was Du nicht willst, dass man Dir tu`, das füg` auch keinem Anderen zu“ für Menschen, Tiere, ja die ganze Natur.

Wir Mitarbeiter arbeiten nicht für einen Konzern, nicht für Aktionäre, nicht für Chefs. Wir arbeiten dafür, dass es Mensch, Natur und Tieren besser geht. Viele Mitarbeiter unserer Klinik setzen sich auch in ihrer Freizeit für Natur und Tiere ein.

Daher ist auch die Rettung von bedrohten Tieren immer wieder ein großes Herzensanliegen für unsere HG Naturklinik.

Ganz konkret konnte letzte Woche eine Damwildherde von 21 Tieren durch „Heimat für Tiere“, einem Gnadenhof für Tiere, gerettet werden. Ein Gehege mit über 40 Tieren sollte aufgelöst und alle Tiere durch Jäger erschossen werden. In dieser Herde waren mehr als die Hälfte der Tiere Kitze im Alter von ca. sechs Monaten bis einem Jahr.

Anwohner und Tierschützer machten die Tierfreunde von „Heimat für Tiere“ auf dieses Gehege aufmerksam. Sofort begann eine intensive Rettungsaktion, welche sich über viele Wochen erstreckte. Unzählige Telefonate wurden geführt, um die Tiere an andere Gehege oder Tierfreunde zu vermitteln. „Heimat für Tiere“ konnte zusagen, zehn Tiere zu übernehmen. Allein in der letzten Woche fuhren wir drei Mal eine Strecke von fast vier Stunden einfache Fahrt. Wir waren insgesamt acht Tierfreunde, welche letztlich fünf Tage vor Ort waren.

Das Einfangen der Tiere und der Transport mussten detailliert geplant werden. Es sind ja immer noch Wildtiere, auch wenn sie in einem Gehege von ca. 3,2 Hektar lebten. Sie waren sehr scheu. Wir mussten letztlich ein Gehege im Gehege bauen, und in unendlicher Geduld, immer im festen Glauben an den Erfolg dieser Rettungsaktion, die Tiere einfangen und zum Transport vorbereiten. Bis zuletzt war es ein Ringen, wie viele Tiere noch an weitere gute Plätze vermittelt werden konnten.

Letztlich blieben dann, nach allen Vermittlungen, noch elf Tiere übrig, sieben davon Kitze, kleine „Bambis“, welche nicht vermittelt werden konnten. Ihnen drohte der grausame Tod durch Erschießen. So entschlossen sich die Tierfreunde von „Heimat für Tiere“, diese elf Tiere noch zusätzlich zu den bereits zugesagten zehn auf dem Gnadenhof aufzunehmen. Es war für uns einfach unmöglich, die Bambis ihrem tödlichen Schicksal zu überlassen, insbesondere wenn sie uns mit ihren bittenden, ja flehenden unschuldigen großen Augen angeschaut haben.

Nun leben sie alle gesund und munter im neuen Gehege auf dem Gnadenhof „Heimat für Tiere“. Und alle 21 Tiere können sicher sein, dass kein Jäger auf sie lauert und sie hinterrücks erschießt. Sie können sicher sein, dass sie in Frieden leben und alt werden können.

Liebe Freunde, all das erfordert nun weit mehr Mittel, als ursprünglich veranschlagt worden waren.

Es muss noch Weideland, wenn möglich mit etwas Wald, von ca. 2 Hektar gekauft und ein Unterstand erweitert werden; es müssen das Gehege tiergerecht eingezäunt und Wege angelegt werden, damit sie die kommende Zeit gut überstehen – gerade jetzt die kommenden Wintermonate. Die Tiere benötigen aber auch Futter, Heu, Stroh, damit sie es warm und kuschelig haben und nicht hungern müssen. Für das alles, für das neue Weideland, die Um- und Ausbauten, medizinische Versorgung und Futter werden kurzfristig ca. 80.000 € benötigt.

Möchten Sie mithelfen?

Das Spendenkonto lautet:

Heimat für Tiere
Sparkasse Main-Franken
Kennwort „Bambi-Hilfe“
KN 240 680 876
BLZ 790 500 00

Jeder Euro hilft.

Herzlichen Dank im Namen der Tiere.

Übrigens: Heimat für Tiere ist ein gemeinnütziger Verein. Sie können gerne eine Spendenquittung erhalten. Um mehr über den Verein zu erfahren klicken Sie bitte hier

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