Newsletter Dezember 2007
Liebe Freunde der HG Naturklinik,
vor gut einem Monat haben wir Ihnen von der Rettung der Damwildherde berichtet und Sie um Mithilfe gebeten.
Mittlerweile sind auch bereits einige Mittel eingegangen, für die wir uns ganz herzlich im Namen der geretteten Tiere bei Ihnen bedanken möchten.
Liebe Freunde der Tiere und der HG Naturklinik, wir freuen uns, wenn Sie auch in Zukunft an die kleine Damwildherde denken. Bitte erlauben Sie uns, Ihnen einige Informationen zu den Damwild-Gehegen zu geben, aus denen auch unsere geretteten Tiere stammen.
Lassen Sie uns mit einem Zitat aus dem „Tierschutzbericht 2003 des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft“ beginnen, welches den wahren Grund der Gehege aufzeigt:
„Schätzungsweise werden in etwa 5.760 Gehegen ca. 104.250 Muttertiere mit Nachzucht auf 14.200 ha nutztierartig gehalten ... es handelt sich um gefangene Wildtiere zur Fleischerzeugung.“
Gehege, insbesondere Damwildgehege, sind beliebte Ausflugsziele für ganze Familien. Die Kinder füttern die zutraulichen Tiere vom Gatter aus. Voller Glück, Rührung und Entzücken schauen Eltern wie Kinder den kleinen Kitzen, den „Bambis“ in die Augen, die ihnen voller Vertrauen aus der Hand essen. Dann gehen sie nach Hause und wissen nicht, dass diese zahmen Tiere von Jägern erschossen und als „Wildbraten“ an Metzgereien und Restaurants verkauft werden.
In etlichen Gehegen werden z.B. auch Hirsche gezüchtet, um dann in einer Jagd von speziell geladenen Gästen, meist Prominenten aus Kirche, Medien, Wirtschaft und Politik, aber auch gut zahlenden Touristen – man nennt dies Trophäentourismus - geschossen zu werden.
Was man von der Werbung von „Bioland“ halten soll – darüber mag sich jeder Mensch mit einem Gewissen selbst seine Meinung bilden: Bioland wirbt mit „stressfreier Tötung durch einen gezielten Schuss im Gehege, also in gewohnter Umgebung.“ Denn: „Stress mindert die Fleischqualität" (www.bioland.de/wissen/biotiere/damwild.html). Bio heißt Leben. Was hat ein gezielter Todesschuss mit Leben zu tun?
Gerade jetzt vor Weihnachten müssen viele Tiere oft unter unendlichen Qualen ihr Leben lassen. Das Fest der Liebe und des Lebens ist für Millionen von Tieren ein Todesfest, ein Marterfest geworden. Vielleicht denken Sie in diesen Weihnachtstagen auch einmal an die Tiere. Vielleicht verzichten Sie an einem der Festtage auf Ihren Weihnachtsbraten und zaubern ein köstliches vegetarisches Menü, das Sie mit gutem Gewissen genießen können – und retten Sie Leben.
Wie bereits gesagt, es werden auch für unsere Damwildherde noch viele finanzielle Mittel benötigt. Möchten Sie mithelfen? Die Tiere sagen ein großes, großes Danke für jede größere und kleinere Spende.
Möchten Sie mithelfen?
Das Spendenkonto lautet:
Heimat für Tiere
Sparkasse Main-Franken
Kennwort „Bambi-Hilfe“
KN 240 680 876
BLZ 790 500 00
Friedvolle, gesegnete Weihnachtstage wünscht Ihnen

Die kleine Damwildherde
und das Team der HG Naturklinik Michelrieth
Eine Stimme für die Tiere
Gnadenhof "Heimat für Tiere"
Hier ein Schreiben der Mitarbeiter des Gnadenhofs „Heimat für Tiere“:
Liebe Freunde von Heimat für Tiere,
vielen herzlichen Dank für Ihre spontane Bereitschaft die gerettete Damwildherde, durch die Aktion „Bambi-Hilfe“ der HG Naturklinik, finanziell zu unterstützen. Auf dem Johannishof, bei Heimat für Tiere, hat die Herde ein neues Zuhause gefunden. 21 wunderschöne und edle Tiere, davon 8 kleine Bambis, können nun sicher sein, dass sie in Frieden leben und alt werden können.
Ihre Unterstützung trägt dazu bei, die Gehege zu erweitern, neue Unterstände zu bauen, die Tiere mit genügend Heu, Stroh und Futter zu versorgen, und die erforderlichen Tierarztkosten zu begleichen.
„Heimat für Tiere“ ist ein Gnadenhof, auf dem derzeit über 200 Tiere wie Pferde, Kühe, Lamas, Ziegen, Schafe, Esel, Kaninchen, Füchse, Hunde, Gänse , Hühner ... und jetzt auch die Damwildherde leben. Jedes Tier hat seine eigene Lebensgeschichte, die oft mit Leid und Not verbunden ist. Sind die Tiere eine Zeit lang hier, erleben wir immer wieder, wie sie sich wohl fühlen und Vertrauen zu den Menschen gewinnen.
Wir freuen uns, Sie bei einem Besuch auf dem Johannishof persönlich begrüßen zu können: Jeden ersten Sonntag im Monat haben wir von 13 bis 17 Uhr einen „Kleinen Tag der offenen Stalltüre“ mit Hofführung, einem kurzen Vortrag und einem Kaffee- und Kuchen-Angebot.
Mit vorweihnachtlichen Grüßen
Brigitte Kohler
vom Team von „Heimat für Tiere“

Wir freuen uns, Sie bei einem Besuch auf dem Johannishof persönlich begrüßen zu können: Jeden ersten Sonntag im Monat haben wir von 13 bis 17 Uhr einen „Kleinen Tag der offenen Stalltüre“ mit Hofführung, einem kurzen Vortrag und einem Kaffee- und Kuchen-Angebot.