Newsletter März 2008

Liebe Patienten, liebe Freunde der HG Naturklinik,

der regen Nachfrage nach einer Zusammenfassung unseres Vortrages „Rheuma, Rheuma, Rheuma – raus aus dem Teufelskreis!“ vom Sonntag, 24. Februar 2008, kommen wir mit diesem Newsletter gerne nach:

Zunächst einige Zahlen:

  • Über 1.000.000 Menschen in Deutschland leiden zur Zeit unter Rheuma.
  • Die Zahl der Rheuma-Patienten nimmt jedes Jahr um 3% zu.
  • Der Krankheitsbeginn liegt meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr.
  • Fünf Jahre nach dem Krankheitsbeginn sind 35% der Patienten berufsunfähig, nach 10 Jahren sind es bereits 55%.
  • Die Lebenserwartung eines Rheumatikers liegt ca. 10 Jahre unter der des Bevölkerungsdurchschnitts. Eine Ursache dafür sind die Medikamente selbst.

Der Begriff Rheuma kommt aus dem Griechischen (rheo „ich fließe“) und bezeichnet allgemein Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen, die oft mit funktionellen Einschränkungen einhergehen. Die medizinisch korrekte Bezeichnung für Rheuma lautet „Krankheiten des rheumatischen Formenkreises“.

Risikofaktoren sind:

  • Genetische Faktoren
  • Falsche Ernährung
  • Bewegungsmangel
  • Stress
  • Übergewicht
  • Abgelaufene virale oder bakterielle Infekte
  • Hormonelle Störungen
  • Rauchen
  • Medikamente

Dabei werden durch diese Faktoren von den Zellen des Immunsystems autoaggressive Stoffe freigesetzt, die das eigene Gewebe angreifen.
Bei diesem Prozess entstehen sogenannte freie Radikale, die wiederum die Entstehung autoaggressiver Stoffe fördern – ein Teufelskreis der Selbstzerstörung.

Neue Erkenntnisse zeigen, dass die Erkrankung durch ein hormonelles Ungleichgewicht in der Achse Hypothalamus-Hypophyse (Hirnanhangdrüse)-Nebennierenrinde fortschreitet.

Weitere Studien zeigen, dass die Schmerzen von Rheumapatienten auch mit psychologischen Aspekten wie Angst, Neid und Depressionen zusammen hängen. Dies ist eine wesentliche Erkenntnis für eine ganzheitliche Diagnostik und Therapie, die sowohl körperliche als auch seelische Aspekte mit einbezieht.

Neueste Studien belegen ebenfalls, dass bei rechtzeitiger Frühdiagnose eine Heilung bei der Mehrzahl der Patienten möglich ist.