Gesundheit aktuell
Ihr Informationsservice zu aktuellen medizinischen Themen
Unser Spezialthema heute:
Fleisch und Stresshormone.
Isst der Verbraucher das Leid der Tiere mit?
Der letzte Dioxinskandal hat erneut die Diskussion über Massentierhaltung und Fleischessen angeregt. Inzwischen besteht wohl kein Zweifel mehr darüber, dass Fleischessen nicht gesund, ja sogar klimaschädlich ist und unsägliches Tierleid verursacht. Aber was bewirkt Fleischessen in der Psyche des Menschen? Was zeigen neuere Studien hierzu?
Damit der Mensch Fleisch essen kann, müssen Tiere getötet werden. Der Stress beim Transport und die Todesangst vor dem Schlachten führen zu einem deutlichen Anstieg der Stresshormone im Blut dieser Tiere, wie Untersuchungen in der Veterinärmedizin* zeigen. So fanden sich direkt nach dem Schlachten beispielsweise die höchsten Catecholaminwerte.
Je höher die Stresshormone, so ein Ergebnis der Untersuchungen, desto schlechter die Fleischqualität.
Inwieweit sich die Ängste und der Stress der Tiere auf den Menschen auswirken, der dieses Fleisch letztendlich isst, darüber streiten sich die Experten.
Die Attica-Studie aus Griechenland zeigt einen deutlichen Zusammenhang zwischen Fleischverzehr und Angst. Je höher der Verzehr von Fleisch und Fleischprodukten, um so höher war die Ängstlichkeit bei Frauen.
Manche Menschen beobachten, dass ihr Verhalten nach erhöhtem Fleischverzehr gereizter und aggressiver ist, während sie nach Umstellung auf vegetarische Kost ausgeglichener und weniger aggressiv werden.
Fast Food kann depressiv machen
Schuld daran sind in erster Linie gesättigte Fettsäuren und industriell gehärtete Transfettsäuren. Dies berichten spanische Forscher in einer im US-Online-Journal „PLoS ONE“ veröffentlichten Studie.
Gesättigte Fettsäuren kommen in tierischen Nahrungsmitteln vor. Pflanzliche Nahrungsmittel dagegen enthalten keine gesättigten Fettsäuren. Pflanzliche Öle, wie z. B. Olivenöl und Leinöl, sind aufgrund ihres hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren sehr gesund.
Fazit:
Fleisch essen verursacht zweifellos unsägliches Tierleid, trägt zur Zerstörung der Umwelt bei, kann Krankheiten verursachen und sich auf die Psyche des Menschen auswirken. Essen wir also doch das Leid der Tiere mit?
Kompetente und sehr informative ärztliche Ratgeber für Vegetarier, Veganer und alle, die es werden wollen – aber noch unsicher sind, ob z. B. ihre Kinder bei vegetarischer Ernährung ausreichend versorgt werden – sind „Vegetarisch essen – Fleisch vergessen“ und „Vegetarisch essen – Krankheit vergessen“, erhältlich beim Gabriele-Verlag Das Wort und in jeder Buchhandlung.
HG Naturklinik Michelrieth – seit 25 Jahren führend in Kompetenz und Qualität auf dem Gebiet der vegan/vegetarischen Ernährung
...zum Beispiel mit unserem Programm „Rhythmisches Leben – Universale Harmonisierung“ mit Heilfasten ohne Hungern. Mehr darüber erfahren Sie hier.
Quellenangaben:
* Stress in cattle assessed after handling, after transport and after slaughter
G. Mitchell, J. Hattingh, M. Ganhao |