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Unser Spezialthema heute:
„Keine Chance dem Hautkrebs:
Schon jetzt vor der Sonne schützen“
So lautet die Überschrift eines Artikels der „Ärzte Zeitung online“ vom 8.4.2011. Hier raten Ärzte der Berliner Charité den Menschen, sich frühzeitig vor der Sonne zu schützen, die bereits jetzt so stark sei wie im August. Und, so heißt es, die Hautkrebsrate steigt.
Der Artikel zitiert u. a. Professor Eggert Stockfleth, Leiter des Hauttumorcentrums HTTC am Berliner Universitätsklinikum Charité. Wörtlich heißt es in der Ärzte Zeitung:
„[...] Obwohl das Hautkrebs-Screening in der Bevölkerung zunehmend besser angenommen werde, unterschätzten viele Menschen weiterhin die Gefahr von zu viel Sonneneinstrahlung, betonte er [Stockfleth]. Sonnenschutz durch Schatten, Kleidung und ausreichendes Eincremen sei – vor allem für Hellhäutige und Kinder – überaus wichtig.
‚Die Hälfte von uns wird irgendwann einen hellen Hautkrebs entwickeln’, prognostizierte Stockfleth [...].
Diese Form des Hautkrebses ist im Vergleich zum Malignen Melanom (Schwarzer Hautkrebs) ungefährlicher, kommt aber inklusive seiner Vorläuferform um ein Vielfaches häufiger vor.“
Und weiter:
„Damit es nicht so weit kommt, ist Vorbeugung das oberste Gebot. ‚Wir konnten 2010 erstmals in einer Studie nachweisen, dass ausreichendes Eincremen nicht nur vor hellem Hautkrebs, sondern auch vor dem schwarzen Hautkrebs schützt’, sagte Dr. Claas Ulrich, Oberarzt an der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité.
Allerdings liege hier auch das Problem: Eine Studie der Berliner ergab, das häufig zu wenig Creme aufgetragen wird – durchschnittlich nur ein Viertel der benötigten Menge. Besonders oft wurden hoch schützende Sonnencremes unterdosiert.
‚Dadurch war der Schutz oft noch geringer als bei denjenigen, die Cremes mit niedrigerem Lichtschutzfaktor aufgetragen hatten’, sagte Ulrich.
Jeder Mensch habe so eine Art UV-Konto, betonten die Ärzte. ‚Da wird ein Leben lang eingezahlt, aber nie etwas ausgezahlt’, sagte Stockfleth. So könne nach 30 oder 40 Jahren irgendwann Krebs entstehen.“
Soweit die Ärzte Zeitung online vom 8.4.2011.
Laut Kalender beginnt der Sommer zwar am 21. Juni, aber der Sonnenstand ist im April genauso hoch wie im August. Mit dem Unterschied, dass sich der Körper noch nicht an die Sonne gewöhnt hat und daher besonders empfindlich ist für Sonnenbrand.
Hinzu kommt, dass die Ozonschicht, die uns vor UV-Strahlen schützt, im Frühjahr jeweils geringer ist. In diesem Jahr erreicht der Ozonabbau über der Arktis Rekordwerte. Experten sehen den langen Winter als Hauptursache. Auf der Jahrestagung der Europäischen Geowissenschaftlichen Gesellschaft (EGU) in Wien wurde berichtet, durch die lange Kälteperiode sei es zu einem verstärkten Abbau der Ozonschicht über dem Nordpol gekommen.
Die Luftmassen mit besonders niedriger Ozonkonzentration werden sich im Laufe des Frühjahrs auf der Nordhemisphäre durchmischen.
Dadurch kann es schon jetzt zu ungewöhnlich hoher UV-Strahlung kommen, und es reichen schon wenige Minuten an der Sonne für einen Sonnenbrand.
Was können wir tun?
- Sonnenhut und leichte körperbedeckende Kleidung, möglichst aus UV-dichten Stoffen aus Mikrofasern. Kurzarmhemden oder T-Shirts sind für den UV-Schutz nicht geeignet.
- Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor für nicht bedeckte Haut
- Ausreichende Dosierung beim Eincremen
- Sonnenbrille mit UV-Schutz (anliegend oder mit seitlichem Schutz)
- Wenn möglich zwischen 11 Uhr und 15 Uhr direkte Sonnenbestrahlung vermeiden.
Kinder sind durch Sonnenbrand besonders gefährdet, da die Haut sehr empfindlich ist und noch in der Reifung begriffen. Daher benötigen sie einen ganz besonderen Schutz. Neben den o.g. Maßnahmen bietet sich auch UV-Schutzkleidung an.
Neben diesen wichtigsten Schutzmaßnahmen ist es auch sinnvoll, viel frisches Obst, Gemüse und Salat zu essen, viel zu trinken und ggf. Vitamin C, E, Calcium und Magnesium einzunehmen, wenn man sich im Freien aufhält. Z. B. 500 mg Vit. C, 200-400IE Vit. E, 200-500 mg Calcium und 100-200 mg Magnesium.
Radioaktivität
Stand: 12.04.2011, 11.00 Uhr
Heute hat die japanische Atomaufsicht die Atomkatastrophe in Fukushima auf die höchste Stufe für nukleare Ereignisse eingeordnet, nämlich auf die Stufe sieben. Die Einstufung „sieben“ wurde bisher nur für den Atomunfall in Tschernobyl vergeben. Die Anhebung der Schwere des Atomunfalls bedeutet, dass es Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt in einem weiten Umfeld gibt. Man geht davon aus, dass bisher zehn Prozent der Radioaktivität von Tschernobyl freigesetzt wurden. Es gibt aber Befürchtungen, dass die austretende Strahlenmenge am Ende die von Tschernobyl noch übertreffen könnte.
Bereits am 29.03.2011 sagte der Reaktorexperte Michael Sailer vom Ökoinstitut, dass noch wochen- oder monatelang die Gefahr einer Kernschmelze bestünde. Die Reaktorkühlung würde wenigstens ein Jahr oder länger dauern.
Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine nennenswerte radioaktive Belastung in Mitteleuropa.
Weitere Informationen finden Sie online hier.
Wussten Sie schon? Äpfel sind sehr gesund ...
Äpfel sind starke Cholesterinsenker
ist eine weitere Überschrift in der Ärzte Zeitung, diesmal der Ausgabe vom 12.4. Hier heißt es:
„US-Forscher haben jetzt belegt, dass Äpfel das Cholesterin senken. Sie ließen 160 Frauen jeden Tag 75 Gramm Trockenfrüchte – entweder Äpfel oder Pflaumen – essen.
Nach drei, sechs und zwölf Monaten wurde ihr Blut untersucht. Ergebnis: Bei Apfelesserinnen war schon nach einem halben Jahr das LDL-Cholesterin um 23 Prozent gesunken, berichtet die Florida State University.
Positiver Nebeneffekt: Trotz 240 Kilokalorien in der täglichen Apfelportion hätten die Frauen im Schnitt 1,5 Kilogramm verloren. Ursache könnten die Pektine in der Frucht sein, die dem Körper ein Sättigungsgefühl verschaffen.“
In einer Zeit, in der viele Menschen mit hohem Cholesterin und/oder Übergewicht zu tun haben, in der Cholesterinsenker wie Statine zu den am meisten verordneten Medikamenten weltweit gehören, mit all ihren Nebenwirkungen, ist dies eine fantastische Nachricht. Getrocknete Äpfel senken das Cholesterin völlig natürlich in vergleichbarem Maß wie die teuersten Medikamente. Man nimmt ab dabei, und sie schmecken auch noch gut.
Besonders wertvoll sind unserer Ansicht nach getrocknete Äpfel aus naturgemäßem, friedfertigen Anbau, wie die Apfelchips von Lebe Gesund.
Auch bei unserem Programm „Rhythmisches Leben – Universale Harmonisierung“ mit Heilfasten sind Äpfel ein Hauptbestandteil der vegan/vegetarischen Kost.
Weitere Informationen darüber finden Sie hier. |